Amstblatt, 2. August 2010
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LVZ, 19. August 2010, Leipzig S. 16
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zu weiteren Informationen über die Gedenktafel
Januar 2007

In der Georg-Maurer-Bibliothek (Zschochersche Straße, am Felsenkeller) wird in der Eingangshalle eine Wasserschaden festgestellt, vermutlich verursacht durch ein seit längerem defektes Fallrohr.

Unglücklicherweise liegt die vermutete Ursache hinter dem von mir 1978 vollendeten Gips-Relief zu Texten von Georg Maurer. In alten Unterlagen - immerhin sind seither 30 Jahre vergangen - hat man mich als den Autor herausgefunden und telefonisch zu einer Ortsbesichtigung gebeten. Schnelles Handeln und eine teilweise Demontage von Gipsplatten vorerst auf der rechten unteren Seite waren unumgänglich.

Zum Glück konnte das schadhafte Rohr schon nach dem Abbau der ersten beiden Platten geortet werden. Leider musste nun doch die rechte Seite bis an die Decke abgebaut werden, um Baufreiheit für die Reparatur zu schaffen.

Der Schaden hält sich auch dank der guten Arbeit des Trockenbauers, Herrn Müller, von der Firma "Bau + Fliesen B&F GmbH" in Grenzen. Die demontierten und gesicherten Teile wurden nach dem Austrocknen wieder eingesetzt und sind von mir inzwischen restauriert worden. Das Gesamtrelief habe ich aufgefrischt .

Erfreulich ist für mich die Erfahrung, dass die Leitung und die Bibliothekare des Hauses an der Erhaltung des Reliefs interessiert waren und weiterhin sind, "weil es einfach zum Haus gehört".

Edelstahlplastik
"Grundsteinlegung Grünau"

Am 20. 04. 04 wurde die 1985/86 von Gerd E. Nawroth und der Kunstschmiede Hantel / Potsdam gestaltete Installation durch die Fa. Caruso Umweltservice GmbH, begleitet durch die Bronzebildgießerei Noack, demontiert, um Baufreiheit für den Abriss eines Plattenbaus in Grünau zu schaffen.

Dabei wurde aus dem Inneren der Plastik (Bild l. - Entfernung eines Teilelements aus dem Fundament) eine Kartusche geborgen (Bild o. r.) mit dem üblichen, auch nicht so ernst zu nehmenden Inhalt. Bild (mitte): Foto kurz nach der Einweihung.
Die Edelstahlplastik wird von der Leipziger Fa. Noack restauriert und von den Graffiti-Schmierereien befreit, um am Standort wieder eingesetzt zu werden.

Das ist die heutige städtebauliche Situation. Die "Plastik" ist plötzlich freistehend. Eine ungewohnte und damals nicht eingeplante Sicht. Man stelle sich vor, ich hätte 1985 zum 10-jährigen Gedenken eine kleine Alu-Tafel an dem "ersten" Plattenbau der Neubausiedlung Grünau angebracht ...